ONK IOM Niederlande
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24 Okt. 2026 16:56 - 24 Okt. 2026 18:49 #22252
von ger15
Vegetarier kommt ursprünglich aus dem indianischen Sprachgebrauch, und bedeutet "zu blöd zum jagen oder fischen.
Wenn man schlau ist, kann man sich doof stellen, umgekehrt wird’s schwierig.
ONK IOM Niederlande wurde erstellt von ger15
Hier das Zwischenergebnis
Vormittags B-Rig, den gesamten Nachmittag C-Rig Bedingungen - und viel Kraut!!
Vormittags B-Rig, den gesamten Nachmittag C-Rig Bedingungen - und viel Kraut!!
Vegetarier kommt ursprünglich aus dem indianischen Sprachgebrauch, und bedeutet "zu blöd zum jagen oder fischen.
Wenn man schlau ist, kann man sich doof stellen, umgekehrt wird’s schwierig.
Letzte Änderung: 24 Okt. 2026 18:49 von ger15.
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25 Okt. 2026 15:31 #22258
von ger15
Vegetarier kommt ursprünglich aus dem indianischen Sprachgebrauch, und bedeutet "zu blöd zum jagen oder fischen.
Wenn man schlau ist, kann man sich doof stellen, umgekehrt wird’s schwierig.
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Vegetarier kommt ursprünglich aus dem indianischen Sprachgebrauch, und bedeutet "zu blöd zum jagen oder fischen.
Wenn man schlau ist, kann man sich doof stellen, umgekehrt wird’s schwierig.
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25 Okt. 2026 20:23 #22263
von ger15
Vegetarier kommt ursprünglich aus dem indianischen Sprachgebrauch, und bedeutet "zu blöd zum jagen oder fischen.
Wenn man schlau ist, kann man sich doof stellen, umgekehrt wird’s schwierig.
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25 Okt. 2026 20:25 #22264
von ger15
Vegetarier kommt ursprünglich aus dem indianischen Sprachgebrauch, und bedeutet "zu blöd zum jagen oder fischen.
Wenn man schlau ist, kann man sich doof stellen, umgekehrt wird’s schwierig.
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25 Okt. 2026 20:51 #22265
von ger15
Vegetarier kommt ursprünglich aus dem indianischen Sprachgebrauch, und bedeutet "zu blöd zum jagen oder fischen.
Wenn man schlau ist, kann man sich doof stellen, umgekehrt wird’s schwierig.
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Vegetarier kommt ursprünglich aus dem indianischen Sprachgebrauch, und bedeutet "zu blöd zum jagen oder fischen.
Wenn man schlau ist, kann man sich doof stellen, umgekehrt wird’s schwierig.
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26 Okt. 2026 09:17 #22266
von ger15
Vegetarier kommt ursprünglich aus dem indianischen Sprachgebrauch, und bedeutet "zu blöd zum jagen oder fischen.
Wenn man schlau ist, kann man sich doof stellen, umgekehrt wird’s schwierig.
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Der Bericht von ONK kommt von
Matthias Patzer
Gruß Yogi
Matthias Patzer
Gruß Yogi
Vegetarier kommt ursprünglich aus dem indianischen Sprachgebrauch, und bedeutet "zu blöd zum jagen oder fischen.
Wenn man schlau ist, kann man sich doof stellen, umgekehrt wird’s schwierig.
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27 Okt. 2026 09:59 - 27 Okt. 2026 12:22 #22270
von GER188
GER188 antwortete auf ONK IOM Niederlande
Holländische Meisterschaft IOM in Biddinghuizen (Bremerbaai) – Materialschlacht unter C-Rigg
Hallo zusammen,
hier ein kleiner Bericht von der Holländischen Meisterschaft der IOM-Klasse, die am vergangenen Wochenende in Biddinghuizen an der Bremerbaai stattgefunden hat. Die Wettfahrten wurden an einer wirklich sehr schönen Anlage mit direkt angegliedertem Restaurant (Strandpaviljoen Bremerbaai) und Campingplatz ausgetragen – ideal von der Logistik her, auch wenn uns das Wetter alles abgefordert hat.
Wenn ich schreibe, dass wir zwei Tage lang hart gekämpft haben, dann gilt das vor allem für unser Material!
Schon am Samstag ging es bei ordentlich Wind los: Ein halber Tag unter B-Rigg, bevor der Wind weiter aufdrehte und wir auf das C-Rigg wechseln mussten. Es gab extrem viele Ausfälle im Feld. Glücklicherweise gab es keine größeren strukturellen Schäden, aber die Schiffe waren bei diesen Bedingungen mit der starken Welle und unter C-Rigg teilweise doch sehr undicht – und das Wasser im Rumpf tut der Elektronik bekanntlich gar nicht gut.
Die deutsche Fraktion war gut vertreten mit Max, Volkmar, Udo, Michael, Torsten, Norbert und mir.
Zwischendurch gab es immer wieder kräftige Regenschauer, aber ehrlich gesagt haben wir den Regen kaum wahrgenommen. Es war einfach zu faszinierend, bei diesem Wind unter extremen C-Rigg-Bedingungen zu segeln. Bei den heftigen Böen – vorgestern teilweise schon, gestern aber extrem – sind die Boote vor dem Wind regelrecht auf Tauchstation gegangen.
Unter solchen Bedingungen ist von uns Deutschen bisher kaum jemand gesegelt – erst recht nicht wir typischen „Teichsegler“, und ich als Süddeutscher erst recht nicht! Ich hatte mir erst nach der Holländischen Meisterschaft im letzten Jahr, bei der es ebenfalls schon so stürmisch war, überhaupt erst ein C-Rigg zugelegt. Ich war heilfroh, es dabei zu haben, und konnte es jetzt zum ersten Mal so richtig erfolgreich auf die Probe stellen.
Besonders auffällig und extrem stark waren die Engländer, die bis Sonntagmittag geschlossen das komplette Podest für sich beansprucht hatten. Aber Torsten konnte ab Sonntagmittag mit wirklich sehr guten Platzierungen noch einmal richtig angreifen, sich den 3. Platz sichern und so ein reines Dreifach-Podest der Engländer im letzten Moment verhindern!
Auch kulinarisch ging es uns das ganze Wochenende über hervorragend:
Freitagabend: Wir waren in Udos Hotel zum Essen und haben fantastische Spareribs genossen.
Samstagabend: Wir haben im Restaurant direkt beim Campingplatz an der Regattaanlage sehr lecker gespeist.
Sonntagabend: Sind Udo und ich zusammen mit unseren beiden Frauen glatt zu Wiederholungstätern geworden und haben uns noch einmal die genialen Spareribs gegönnt.
Gestern ging es für uns dann wieder nach Hause. Es war trotz der Materialschlacht ein rundum fantastisches Wochenende!
Viele Grüße
Matthias - GER188
Hallo zusammen,
hier ein kleiner Bericht von der Holländischen Meisterschaft der IOM-Klasse, die am vergangenen Wochenende in Biddinghuizen an der Bremerbaai stattgefunden hat. Die Wettfahrten wurden an einer wirklich sehr schönen Anlage mit direkt angegliedertem Restaurant (Strandpaviljoen Bremerbaai) und Campingplatz ausgetragen – ideal von der Logistik her, auch wenn uns das Wetter alles abgefordert hat.
Wenn ich schreibe, dass wir zwei Tage lang hart gekämpft haben, dann gilt das vor allem für unser Material!
Schon am Samstag ging es bei ordentlich Wind los: Ein halber Tag unter B-Rigg, bevor der Wind weiter aufdrehte und wir auf das C-Rigg wechseln mussten. Es gab extrem viele Ausfälle im Feld. Glücklicherweise gab es keine größeren strukturellen Schäden, aber die Schiffe waren bei diesen Bedingungen mit der starken Welle und unter C-Rigg teilweise doch sehr undicht – und das Wasser im Rumpf tut der Elektronik bekanntlich gar nicht gut.
Die deutsche Fraktion war gut vertreten mit Max, Volkmar, Udo, Michael, Torsten, Norbert und mir.
Zwischendurch gab es immer wieder kräftige Regenschauer, aber ehrlich gesagt haben wir den Regen kaum wahrgenommen. Es war einfach zu faszinierend, bei diesem Wind unter extremen C-Rigg-Bedingungen zu segeln. Bei den heftigen Böen – vorgestern teilweise schon, gestern aber extrem – sind die Boote vor dem Wind regelrecht auf Tauchstation gegangen.
Unter solchen Bedingungen ist von uns Deutschen bisher kaum jemand gesegelt – erst recht nicht wir typischen „Teichsegler“, und ich als Süddeutscher erst recht nicht! Ich hatte mir erst nach der Holländischen Meisterschaft im letzten Jahr, bei der es ebenfalls schon so stürmisch war, überhaupt erst ein C-Rigg zugelegt. Ich war heilfroh, es dabei zu haben, und konnte es jetzt zum ersten Mal so richtig erfolgreich auf die Probe stellen.
Besonders auffällig und extrem stark waren die Engländer, die bis Sonntagmittag geschlossen das komplette Podest für sich beansprucht hatten. Aber Torsten konnte ab Sonntagmittag mit wirklich sehr guten Platzierungen noch einmal richtig angreifen, sich den 3. Platz sichern und so ein reines Dreifach-Podest der Engländer im letzten Moment verhindern!
Auch kulinarisch ging es uns das ganze Wochenende über hervorragend:
Freitagabend: Wir waren in Udos Hotel zum Essen und haben fantastische Spareribs genossen.
Samstagabend: Wir haben im Restaurant direkt beim Campingplatz an der Regattaanlage sehr lecker gespeist.
Sonntagabend: Sind Udo und ich zusammen mit unseren beiden Frauen glatt zu Wiederholungstätern geworden und haben uns noch einmal die genialen Spareribs gegönnt.
Gestern ging es für uns dann wieder nach Hause. Es war trotz der Materialschlacht ein rundum fantastisches Wochenende!
Viele Grüße
Matthias - GER188
Letzte Änderung: 27 Okt. 2026 12:22 von GER188.
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27 Okt. 2026 11:32 #22271
von ger31
Gruß
Volkmar
GER 31
Regattaboote:
2 x IOM Lintel MMXX
2 x RG 65
2 x DF 95
ger31 antwortete auf ONK IOM Niederlande
Moin,
vielen Dank für den Bericht. Norbert gehörte natürlich auch zum Team Germany.
Zum Segeln: Vielleicht lag es an der Lintel MMXX, mit der Max und ich seit einiger Zeit unterwegs sind, aber wir hatten selbst in den Böen am Sonntag kaum kritische Momente.
Aus meiner Sicht wirklich tolle Bedingungen, wie wir sie nur sehr selten haben. Wellen mit einer IOM abzureiten, macht wirklich unendlich Spaß. Die Engländer beherrschen das eindrucksvoll gut.
Dafür, dass auch Topleute aus der englischen Rangliste am Start waren, haben wir uns gut geschlagen, allen voran Torsten.
Im nächsten Jahr soll das Event zu einer ähnlichen Zeit sein. Termine im Oktober sollten sich alle freihalten, die mal Chance auf C-Rigg-Segeln haben möchten.
vielen Dank für den Bericht. Norbert gehörte natürlich auch zum Team Germany.
Zum Segeln: Vielleicht lag es an der Lintel MMXX, mit der Max und ich seit einiger Zeit unterwegs sind, aber wir hatten selbst in den Böen am Sonntag kaum kritische Momente.
Aus meiner Sicht wirklich tolle Bedingungen, wie wir sie nur sehr selten haben. Wellen mit einer IOM abzureiten, macht wirklich unendlich Spaß. Die Engländer beherrschen das eindrucksvoll gut.
Dafür, dass auch Topleute aus der englischen Rangliste am Start waren, haben wir uns gut geschlagen, allen voran Torsten.
Im nächsten Jahr soll das Event zu einer ähnlichen Zeit sein. Termine im Oktober sollten sich alle freihalten, die mal Chance auf C-Rigg-Segeln haben möchten.
Gruß
Volkmar
GER 31
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27 Okt. 2026 14:55 - 27 Okt. 2026 15:42 #22273
von GER11
GER11 antwortete auf ONK IOM Niederlande
Mein Kurzkommentar: Was für ein Erlebnis!
Burhave war dieses Jahr schon „Powersailing,“ aber dieses WE war Mega-Powersailing - geschätzt 70% aller Wettfahrten mit C-Rig und bei ca. 80cm Welle wirklich an der Grenze!
Ich hatte Sorge/Angst von den Böen am Sonntag Mittag vom Steg geweht zu werden - unglaublich!😎
Ein ganz besonderes Erlebnis und Riesen-Fun.
Auch wenn ich am Samstag 5mal Kraut gefangen und am Sonntag 3 WF aussetzen musste (Empfänger defekt), bin ich nicht nur zufrieden, sondern glücklich 500km nach Haus gefahren
… es waren echte Britpop Bedingungen 😝
Vielen Dank an Peter Tans, seine Helfer und an Team Germany fürs tolle Miteinander!
GER 11
PS: Die Fotos geben ja nur eingeschränkt das "Stillleben" wieder - hoffentlich tauchen noch Videos auf, die Dynamik war unglaublich (für mich).
Burhave war dieses Jahr schon „Powersailing,“ aber dieses WE war Mega-Powersailing - geschätzt 70% aller Wettfahrten mit C-Rig und bei ca. 80cm Welle wirklich an der Grenze!
Ich hatte Sorge/Angst von den Böen am Sonntag Mittag vom Steg geweht zu werden - unglaublich!😎
Ein ganz besonderes Erlebnis und Riesen-Fun.
Auch wenn ich am Samstag 5mal Kraut gefangen und am Sonntag 3 WF aussetzen musste (Empfänger defekt), bin ich nicht nur zufrieden, sondern glücklich 500km nach Haus gefahren
… es waren echte Britpop Bedingungen 😝
Vielen Dank an Peter Tans, seine Helfer und an Team Germany fürs tolle Miteinander!
GER 11
PS: Die Fotos geben ja nur eingeschränkt das "Stillleben" wieder - hoffentlich tauchen noch Videos auf, die Dynamik war unglaublich (für mich).
Letzte Änderung: 27 Okt. 2026 15:42 von GER11.
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27 Okt. 2026 15:06 - 27 Okt. 2026 16:17 #22274
von GER 87
"Elvstrom hat uns gelehrt, dass man nichts gewonnen hat, wenn man beim Gewinnen des Rennens den Respekt seiner Konkurrenten verloren hat."
GER 87 antwortete auf ONK IOM Niederlande
Hallo zusammen,
nachdem zur Holländischen Meisterschaft in Biddinghuizen am Veluwemeer eigentlich schon alles gesagt und geschrieben wurde, möchte ich euch meine ganz persönliche Sicht auf das Wochenende nicht vorenthalten.
Vorweg: Ich hatte wahnsinnig viel Spaß, riesigen Respekt vor dem Wetter und habe – mal wieder – extrem viel gelernt.
Zum Beispiel, dass mein armes C-Rigg ein ziemlich trauriges Dasein im Koffer fristet.
Es ist eben viel zu selten im Einsatz, und der passende Wind dafür ist schlicht und einfach Mangelware.
Da fehlt natürlich jegliche Routine, und von „Erfahrung“ zu sprechen, wäre maßlos übertrieben. Der Wetterbericht hatte das C-Rigg ja eigentlich schon die ganze Woche lang vorausgesagt. Genug Zeit wäre also da gewesen alles mal aufzubauen.
Beim bauen des C war schließlich noch alles neu, da sollte eigentlich alles passen.
Als dann kurzfristig von B auf C gewechselt werden musste, merkt man halt, wie wichtig es ist, das Rigg vorher doch mal aufgebaut zu haben.
Siehe da: Irgendwann hatte ich mal neue Schoten eingezogen, und für das C-Rigg passten die natürlich überhaupt nicht mehr!
Also mitten in der kurzen Riggwechsel-Pause: Hektik und improvisieren.Dazu kam mein brillantes Achterstag: Das war nur mit einem kleinen Knoten am Bowsie gesichert, so dass dieses natürlich sofort komplett durchgerutscht ist.
Die Rettung? Ein schnell gemachter Bändsel mit Palstek und einer Schlaufe, Achterstag grob eingestellt, festgeknotet – alles andere als optimal.
Zum Glück ist das C-Rigg in meiner Trimmtabelle!
Obwohl man es so selten segelt, habe ich den Trimm dank meiner Aufschreibungen beim ersten Versuch erstaunlich gut getroffen. Das zeigt mal wieder, wie wertvoll solche Notizen sind, besonders wenn man in Hektik schnell wieder aufs Wasser muss.
Jetzt, wieder zu Hause, habe ich mir das C-Rigg trotzdem in Ruhe vorgenommen und nach meinen neuesten Standards durchgecheckt: Da passte vorher eigentlich überhaupt nichts.
Wie blöd kann man sein, das nicht vorher zu machen? Aber gut, man lernt nie aus.
Damit aber nicht genug der Action: Nach der Feuchtigkeitspanne in Burhave hatte ich meinen Empfänger vorsichtshalber oben unter das Deck geklebt.
So richtig zufrieden war ich mit dem Klettband allerdings nie, und ich habe während der Läufe immer wieder skeptisch ins Schiff geguckt, ob der Kollege wohl noch da hängt oder schon runtergefallen ist.
Hier greift direkt die nächste Grundregel:
Wenn man mit irgendetwas Bauchschmerzen hat, sollte man das lieber vorher ändern. Denn wenn man es lässt, geht es meistens auch schief – das ist einfach so.
Natürlich ist er prompt runtergefallen, direkt ins Wasser im Rumpf. Ausfall!
Ergebnis: Bergeboot, eine Wettfahrt gestrichen und der Umweg über den B-Lauf zurück nach A.
Meine wichtigsten Erkenntnisse aus Biddinghuizen:
An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal ganz herzlich bei Max bedanken, dass er das zehn Tage mit mir ausgehalten hat.
Wir sind ja schon die Woche vorher zur RG65-Regatta angereist, haben uns die Woche richtig gut gehen lassen, viel besichtigt und einfach jede Menge Spaß gehabt.
Danke dir, Max!
Ich habe die Schoten jetzt eingestellt und dem C-Rigg versprochen, es künftig besser zu pflegen.
Bis zum nächsten Mal auf dem Wasser!
Euere GER 87
Hier noch Bilder und Videos:
we.tl/t-jb8HD80qE9Hf5ctT
nachdem zur Holländischen Meisterschaft in Biddinghuizen am Veluwemeer eigentlich schon alles gesagt und geschrieben wurde, möchte ich euch meine ganz persönliche Sicht auf das Wochenende nicht vorenthalten.
Vorweg: Ich hatte wahnsinnig viel Spaß, riesigen Respekt vor dem Wetter und habe – mal wieder – extrem viel gelernt.
Zum Beispiel, dass mein armes C-Rigg ein ziemlich trauriges Dasein im Koffer fristet.
Es ist eben viel zu selten im Einsatz, und der passende Wind dafür ist schlicht und einfach Mangelware.
Da fehlt natürlich jegliche Routine, und von „Erfahrung“ zu sprechen, wäre maßlos übertrieben. Der Wetterbericht hatte das C-Rigg ja eigentlich schon die ganze Woche lang vorausgesagt. Genug Zeit wäre also da gewesen alles mal aufzubauen.
Beim bauen des C war schließlich noch alles neu, da sollte eigentlich alles passen.
Als dann kurzfristig von B auf C gewechselt werden musste, merkt man halt, wie wichtig es ist, das Rigg vorher doch mal aufgebaut zu haben.
Siehe da: Irgendwann hatte ich mal neue Schoten eingezogen, und für das C-Rigg passten die natürlich überhaupt nicht mehr!
Also mitten in der kurzen Riggwechsel-Pause: Hektik und improvisieren.Dazu kam mein brillantes Achterstag: Das war nur mit einem kleinen Knoten am Bowsie gesichert, so dass dieses natürlich sofort komplett durchgerutscht ist.
Die Rettung? Ein schnell gemachter Bändsel mit Palstek und einer Schlaufe, Achterstag grob eingestellt, festgeknotet – alles andere als optimal.
Zum Glück ist das C-Rigg in meiner Trimmtabelle!
Obwohl man es so selten segelt, habe ich den Trimm dank meiner Aufschreibungen beim ersten Versuch erstaunlich gut getroffen. Das zeigt mal wieder, wie wertvoll solche Notizen sind, besonders wenn man in Hektik schnell wieder aufs Wasser muss.
Jetzt, wieder zu Hause, habe ich mir das C-Rigg trotzdem in Ruhe vorgenommen und nach meinen neuesten Standards durchgecheckt: Da passte vorher eigentlich überhaupt nichts.
Wie blöd kann man sein, das nicht vorher zu machen? Aber gut, man lernt nie aus.
Damit aber nicht genug der Action: Nach der Feuchtigkeitspanne in Burhave hatte ich meinen Empfänger vorsichtshalber oben unter das Deck geklebt.
So richtig zufrieden war ich mit dem Klettband allerdings nie, und ich habe während der Läufe immer wieder skeptisch ins Schiff geguckt, ob der Kollege wohl noch da hängt oder schon runtergefallen ist.
Hier greift direkt die nächste Grundregel:
Wenn man mit irgendetwas Bauchschmerzen hat, sollte man das lieber vorher ändern. Denn wenn man es lässt, geht es meistens auch schief – das ist einfach so.
Natürlich ist er prompt runtergefallen, direkt ins Wasser im Rumpf. Ausfall!
Ergebnis: Bergeboot, eine Wettfahrt gestrichen und der Umweg über den B-Lauf zurück nach A.
Meine wichtigsten Erkenntnisse aus Biddinghuizen:
- Trimmtabelle ist Gold wert: Gute Notizen helfen ungemein, wenn man bei selten genutzten Riggs unter Zeitdruck schnell einen guten Setup-Treffer landen muss.
- Bauchgefühl ernst nehmen: Wenn etwas ein ungutes Gefühl macht, vorab ändern und nicht darauf hoffen, dass es schon gutgeht.
- Vorsichtig segeln: Bei solchen Bedingungen Kollisionen komplett aus dem Wege gehen. Lieber etwas defensiver fahren.
- Rechtzeitiger Riggwechsel: Lieber früher auf B- oder C-Rigg wechsel, denn Kontrolle ist bei dem Wind wichtiger als das letzte Quäntchen Speed.
An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal ganz herzlich bei Max bedanken, dass er das zehn Tage mit mir ausgehalten hat.
Wir sind ja schon die Woche vorher zur RG65-Regatta angereist, haben uns die Woche richtig gut gehen lassen, viel besichtigt und einfach jede Menge Spaß gehabt.
Danke dir, Max!
Ich habe die Schoten jetzt eingestellt und dem C-Rigg versprochen, es künftig besser zu pflegen.
Bis zum nächsten Mal auf dem Wasser!
Euere GER 87
Hier noch Bilder und Videos:
we.tl/t-jb8HD80qE9Hf5ctT
"Elvstrom hat uns gelehrt, dass man nichts gewonnen hat, wenn man beim Gewinnen des Rennens den Respekt seiner Konkurrenten verloren hat."
Letzte Änderung: 27 Okt. 2026 16:17 von GER 87.
Folgende Benutzer bedankten sich: GER1, GER 22, ger31, GER73, GER 75, ger77, GER188, GER314, aut25, GER278 und 6 andere Leute haben sich zudem bedankt.
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